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Belohnung nach harter Arbeit

| Kreise

12 Judoka aus dem Westmünsterland bestehen die erste Modulprüfung „Nage-Waza“ im Kreis Coesfeld.

Teil 3 des Bochholter Standtechnikenlehrgangs ist Geschichte.

Am letzten Novembertag kamen noch einmal über 20 Judoka in der Trainingsstätte des JC Kolping zusammen, um sich in den Wurftechniken fortzubilden. 12 von diesen stellten sich abschließend auch noch der Überprüfung dieses Moduls. Doch der Reihe nach.

Stand der erste Teil des Lehrgangs unter dem Motto „Wissen erwerben und erinnern“, hob Teil zwei bei den Teilnehmenden mit dem Motto „Techniken in situative Zusammenhänge bringen“ das Niveau deutlich an. Den dritten Teil nutzten die Judoka, um ihr Können zu prüfen und sich letztlich für oder gegen eine Überprüfung zu entscheiden.

Die Referenten Klara Beerenwinkel, Frank Lehnen und Hans Urban standen ihren Judoka mit Rat und Tat zur Seite, insb. wenn sich ein Kandidat*in nicht sicher war sich der Prüfung zu stellen. Was ihnen jedoch schon schnell deutlich wurde, war wie intensiv alle in den letzten Wochen gearbeitet hatten.

Nach gut zwei Stunden erstmal Kaffeepause mit frischem Streuselkuchen, sammeln und dann konnte es losgehen. Letztlich haben sich 12 Judoka entschlossen, sich der Überprüfung zu stellen. Vom 1. Bis 3. Dan waren alle Stufen vertreten.

- Alle Techniken der Go-Kyu = 40 Würfe

- Shinmeisho-/Habukareta-Waza = max. 12 Würfe

- Kombinationen und Konter = max. 12 Würfe

- Darunter Lösungen für Ai-yotsu und Kenka-yotsu

Das hieß für die Kandidat*innen für den dritten Dan wären maximal 64 Würfe zu demonstrieren gewesen.

Da diese Form der Überprüfung von Wissen auch für die drei Referenten des Lehrgangs Neuland war, musste eine Lösung mit Augenmaß gefunden werden. Diese sah in etwa so aus: der Kandidat begann mit den Kontern bzw. Kombinationen, danach folgten die Einzeltechniken nach Wahl und den Abschluss bildenten die von der Kommission nachgefragten Techniken. Insgesamt wurden so Würfe in der Größenordnung von 30 Techniken demonstriert. Dann berieten sich die Prüfer kurz und gaben jedem einzelnen Judoka ein Feedback zu seiner Leistung.

Mit der gezeigten Leistung waren alle zufrieden und so konnten sich die 12 am Samstagabend einen Stempel für ihre neue Graduierungskarte abholen.

zum 1. Dan: Silke Buß, Dominik Wildermuth zum 2. Dan: Jule Stamm, Dirk Hermann, Stefan Rieger, Bastian Haas

zum 3. Dan: Rieke Stening, Sebastian Ebbers, Stefan Kleinewegen, Tim Erdbrügge, Damian Leson, Gerd Leson

Fazit:

- Über alle drei Termine haben mehr als 30 Judoka aus dem Kreis Coesfeld sowie dem nördlichen Ruhrgebiet teilgenommen, die mit unterschiedlichen Ansprüchen dem Lehrgang folgten.

- Durch die Länge der Maßnahme (11 Wochen) konnten die Judoka in ihrem eigenen Tempo lernen.

- Die Steigerung der Inhalte zeigte besonders bei den Prüfungskandidat*innen positive Wirkung.

- Eine lokale Maßnahme ist sehr attraktiv.